Die
Studie „Licht und Schatten“ ergab, dass hinsichtlich der Gestaltung des Gespinstmarktes großer Handlungsbedarf bestand. Im Folgeprojekt „Workshops Gespinstmarkt“ wurde daher der Frage nachgegangen, mit welchen Maßnahmen die Aufenthaltsqualitäten des Gespinstmarktes - aus Sicht der Nutzer/innen dieses Stadtraumes - verbessert werden können.
Kurzpräsenation des Projekts „Workshops Gespinstmarkt“
In Zusammenarbeit mit Dr. Claudia Lembach (Work-Life-Managementberatung) wurden die Nutzerbedürfnisse im Rahmen von zielgruppenspezifischen Workshops erhoben und konkrete Vorschläge zu einer Umgestaltung des Gespinstmarktes gesammelt.
Durchgeführt wurden die Workshops mit Zugehörigen folgender
Nutzergruppen:
Anwohner, Selbständige und Angestellte von Einzelhandel und Gastronomie, Passanten/Besucher/Touristen, Senioren und Menschen mit Handicap, Eltern von Kindern unter 12 Jahren, Jugendliche.
Die
Themen bzw. Fragestellungen waren:
Verkehr, Aufenthaltsqualitäten, Ortsspezifik, spezielle Nutzungen.
Der größte Handlungsbedarf wurde bei der Verkehrssituation gesehen und beim mangelnden Platz-Quarakter des Gespinstmarktes. Alle Nutzergruppen monierten das hohe Verkehrsaufkommen und die mangelnde Sicherheit für Fußgänger, das Fehlen eines gestalteten Mittelpunktes sowie die unbefriedigende Integration der Außengastronomie und der Brotlaube.
Hinsichtlich der Frage, durch welche Maßnahmen díe Aufenthaltsqualität des Gespinstmarktes verbessert werden könnte, gingen die Meinungen teils stark auseinander. Der größte gruppenübergreifende Konsens bestand darin, den Gespinstmarkt zu einem lebendigen, aber trotzdem ruhigen Treffpunkt für die ganze Familie umzugestalten.
Eine Übersicht über die vorgeschlagenen Maßnahmen finden Sie im Endbericht Workshops Gespinstmarkt .
Endbericht Workshops Gespinstmarkt