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Interreg IIIA Genderplanning

EU-Pilotprojekt „Genderplanning – Gendergerechte Planung im öffentlichen Raum“
(Interreg IIIA)

INTERREG IIIA dient der grenzübergreifenden Zusammenarbeit benachbarter Gebiete in der Europäischen Union und dem Erarbeiten gemeinsamer Entwicklungsstrategien. Eines der wichtigsten Ziele des Programms ist die Erhöhung der Lebensqualität und der Entwicklungschancen für die Bevölkerung. Dabei orientiert sich das Programm an den allgemeinen Strategierichtlinien der EU und dient damit der nachhaltigen Entwicklung des Raumes sowie der Verbesserung der Chancengleichheit von Mann und Frau.

In dem Pilotprojekt „Genderplanning – Gendergerechte Planung im öffentlichen Raum“ ging es darum, Entscheidungsträger/innen auf regionaler und lokaler Ebene bei der Umsetzung der Gender Mainstreaming-Strategie zu unterstützen. Da es nur nur wenig Erfahrung mit Gender Mainstreaming, insbesondere was die methodische Vorgehensweise bei dessen Umsetzung betrifft gab, wollte das Pilotprojekt „Genderplanning – Gendergerechte Planung im öffentlichen Raum“ diese Lücke schließen. Aus den Erfahrungen aller Teilnehmer bzw. Pilotstädte sollten allgemeine Richtlinien, so genannte Handlungsempfehlungen, für eine gendergerechte Stadtentwicklung entwickelt werden - nachzulesen im Praxisleitfaden.

Neben Ravensburg nahmen am EU-Pilotprojekt die Städte Alberschwende, Bregenz, Tuttlingen und Wangen mit jeweils stadtspezifischen Projekten teil.

Die Koordination des EU-Projektes erfolgte durch Rita Nassen vom Konstanzer Planungsbüro
Mod-u-S Moderation und Stadtplanung und von Daniela Grabher vom Ökologie-Institut Bregenz.
Begleitet wurde das Projekt durch verschiedene Experten, die ihr Fachwissen einbrachten und Tipps für die künftige geschlechtergerechte Planung gaben. Zusätzlich bestand zwischen den Städten ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch.

Der Titel des Projekts, mit dem die Stadt Ravensburg am EU-Projekt teilnahm, lautete
„Gendergerechte Untersuchung und Verbesserung der Aufenthaltsqualitäten im öffentlichen Raum der Ravensburger Altstadt“. Es umfasste die beiden Unterprojekte „Studie Licht und Schatten“ sowie „Workshops Gespinstmarkt“.

Die Projekte der anderen Pilotstädte:
  • Alberschwende: mädchen- und bubengerechter Schulfreiraum Hauptschule Hof
  • Bregenz: Busbahnhof Bregenz
  • Tuttlingen: Tuttlinger Stadt-Räume, Umgestaltung des Stadtgartens
  • Wangen: Bebauungsplanverfahren Wohngebiet „Am Schwarzenbacher Holz“
     
Projektlaufzeit: Mai 2006 bis Juni 2008.

Finanzierung des EU-Pilotprojekts
Kosten: 120.000 Euro
Förderer:
  • EU 60.000 Euro
  • Land Vorarlberg 10.000 Euro
  • Land Baden Württemberg 6.000 Euro
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